Geht doch… 2:0 in Franken, und noch was zu Ho-Ho-Hochverrat…

Okay, das 0:0 gegen Sandhausen war nicht wirklich der Burner, aber immerhin: Ein Punkt ist ein Punkt ist ein Punkt… Gut, das waren jetzt drei…;-))

Aber dann am Freitag im Frankenland 2:0 gewonnen. Aziz ist übrigens gar kein Marokkaner, sondern ein Brasilianer. Der Beweis ist sein zweiter Treffer, wo er – mehr als lässig – einfach nur die Hacke hin hielt und den Keeper nicht nur überraschte und in die falsche Ecke schickte, sondern auch einen besonders schönen Torjubel zelebrierte. Scheiß auf „Masken“-Aubamedingsbums ;-)))

Und nun geht’s schon wieder gegen ein Team aus dem Frankenland: Würzburger Kickers heißt der Verein und Bernd Hollerbach sein Trainer…. (erstmal sacken lassen…) …

Ja, da war doch was! 1995 gefeierter Mit-Aufstiegsheld beim sagenhaften und durch den verfrühten Platzsturm dramatischen 5:0-Sieg gegen Homburg am letzten Spieltag.
Hier die Mannschaft: Thomforde (79. Böse), Trulsen, Fröhling, Driller (72. Schweißing), Stanislawski, Pröpper, Hollerbach, Hanke, Szubert, Scharping, Savichev / Sawichew – mit „v“ oder „w“ wurde nie so ganz geklärt… (74. Springer).

Den Namen des Trainers verscheigen wir dann einfach mal…. (Für die Jüngeren: Checkt mal ganz cool bei Youtube nach seinem Auftritt im „Aktuellen Sportstudio“ aus der Zeit…

(kurzer Exkurs zum Thema ZEIT und später lesen:
„Die Gesetze der Physik, die den Grundkräften der Phänomene unseres Alltags zugrunde liegen, sind invariant bezüglich einer Inversion der Zeit. Das bedeutet, dass zu jedem Vorgang, der diesen Gesetzen gehorcht, auch der zeitumgekehrte im Prinzip möglich ist. Diese Aussage steht im Widerspruch zu unserer Alltagserfahrung. Fällt eine Keramiktasse zu Boden, so zerbricht sie in Scherben. Dass sich umgekehrt diese Scherben von selbst wieder zu einer intakten Tasse zusammenfügen, ist dagegen noch nie beobachtet worden. Ein solcher Vorgang stünde jedoch nicht prinzipiell im Widerspruch zu den Naturgesetzen. Er ist lediglich extrem unwahrscheinlich.“

Das  „Aktuelle Sportstudio„ist eine Sendung im Fernsehen und läuft Samstagsabends so um 23 Uhr in diesem riesengroßen Screen im Wohnzimmer – also noch bevor’s auf die Piste geht – im ZDF (meistend Taste 2 auf der Fernbedienung) – keine Angst: Ist keine Partei!)

So und weiter im Text…:

Direkt nach dem Aufstieg des Magischen FC 1995 in die 1. Bundesliga, wechselte Hollerbach (bis dahin hatte er in 143 Spielen für den FC statte sechs Tore erzielt) zum 1. FC Kaiserslautern, um dort exakt bis Jahresende ab und an seine Buffer zu schnüren (zehn Spiele, ein Assists), bevor er dann Anfang 1996 zu St. Ellingen ging… (197 Spiele, vier Tore).

So und weiter im Text…:

Ich werde nie vergessen, dass ich ihn beinahe mal geboxt hätte!
Und das kam so:
Er war – wie erwähnt – gerade zu den Rauten gegangen und die waren ebenso wie unsere Helden beim damals noch legendären Hallenturnier in Alsterdorf dabei.
Hollerbach erdreistete sich tatsächlich, in einer Pause vom Spielfeld aus kommend, durch den FC-Block nach oben zu gehen. Einen Filzstift in der Hand, beschmierte er alles was ihm entgegen gehalten wurde (merkwürdigerweise waren es sehr, sehr viele „Textilien“ etc…,?).
Ich stand ganz oben und plötzlich schnappte Holler sich meinen (allerheilgsten!!!) Schal (von meinem Taschengeld am 03.09.1977 vor dem Sieg im Volkspark von einem „Fliegenden Händler“ gekauft…!)… puh… also: Bernd zog an diesem besagten Schal und wollte gerade seinen „Otto“ drauf schmieren.  Ich drehte mich ostwärts, trat einen Schritt zurück, stieß mit der linken Schulter an die Hallenwand und taumelte dann südwärts gen Hollerbach.
Er taumelte auch gen Süden – also es ging echt begrab mit ihm – bis er sich nach sagenhaften zwei Stufen irgendwie stabilisierte und mit Schaum vor dem Mund auf mich los stürmte.

So, das war’s… mehr erzähl ich nicht! Bäh!

Obwohl… naja, allzu viel gibt es da auch gar nicht mehr zu erzählen.
Der Schaum vor Bernds Mund war Bierschaum und er wollte sich eigentlich auch nur entschuldigen, weil er so garstig nach meinem Schal gegriffen hatte… (die „R„s musst du beim Lesen selber rollen…).

Wir tranken dann noch ein paar Kaltschalen und ich freu mich nun darauf – mehr als 20 Jahre später –  wenn Hollers Team am Sonntag von unseren Jungs verhauen wird… ;-))

Ach – fast vergessen: Schau mal auf diesen Link zu kicker.de und beachte, welches Trikot Holler trägt und was dahinter zu sehen ist…kicker.de

Mein Tipp: 3:1
Ciao, Hossa

Das darf doch alles nicht wahr sein!

Achtung: Heute wird gefloskelt…

Nach der „Haue in Aue“ („da stimmten einfach die Laufwege nicht“), gewinnen die Erzgebirgler auch noch „absolut unverdient“ bei Union. Die aus der Stadt, die es nicht gibt, bezwingen Düsseldorf, Kaiserslautern holt einen Punkt „tief im Westen“ in Bochum – und wir bekommen es in 80 Minuten in Überzahl nicht gebacken, den SV Sandhausen zu besiegen, sondern kommen nur zu einem „torlosen Remis“, weil … tja, warum eigentlich? „Da fehlen einem schlicht die Worte“.

Ich kann nicht mehr! Platz 17 „ist der Lohn“. Dabei hatte 2017 doch so gut begonnen: Okay, „Startschwierigkeiten“ gegen Stuttgart zuhause (0:1), aber dann die „durch mannschaftlich geschlossenen guten Leistungen“ verdienten Siege in Braunschweig (2:1) und am Millerntor über Dresden (2:0). Das „etwas unglückliche Remis“ (1:1) in Bielefeld (was es ja nicht gibt – also eigentlich drei Punkte für uns…) tat der „von der Euphorie getragen Mannschaft keinen Abbruch“), denn es folgte das bisherige „absolute Highlight“ der Saison gegen den KSC (fünfzunull – das muss man einfach ausschreiben !!!). Im Anschluss daran der 2:1-Auswärtssieg beim „Klassenfeind“ aus München (1860). Herrlich! So hätte es doch weiter gehen können.

Aber dann „die durchaus vermeidbare Heimpleite“ gegen Union (1:2) und auch das zweite Heimspiel in Folge gegen Hannover wurde nicht gewonnen (immerhin „ein 0:0 der besseren Sorte“). Dann kamen die Partien in Aue und gegen den SVS (siehe oben).

Was ist bloß los mit unseren Jungs? Ex-Bundespräsi Herzog würde sagen „es muss ein Ruck durch die Mannschaft gehen“. Und ein ehemaliger Nationalspieler würde zu Protokoll geben, dass „wir jetzt nicht den Sand in den Kopf stecken dürfen“. Allerdings wird das Ganze ja auch „von den Medien hoch sterilisiert“. Ich sag’s ja: „Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“. Oder aber auch: „Mozzarella oder Mortadella – Hauptsache Wurst!“ (Danke @ Tim & NoLifeLost).

Nun gut, es sind noch sieben Spiele zu absolvieren, und im „besten Fall“ holen „CHEwalds Jungs“ noch 21 Punkte. Das wären dann 47 Zähler – und „damit ist noch keine Mannschaft abgestiegen“! Auch wenn das „Damokles Schwert der 3. Liga über uns schwebt“ und wir nun „zum Siegen verdammt sind“, können wir es immer noch „aus eigener Kraft schaffen“!

Und da die „Hoffnung zuletzt stirbt“ nun der Schlusssatz:

Ohne uns – FUCK YOU DRITTE LIGA !